TKG: Das Ehrenamt in der neuen Legislaturperiode stärken

Offenbach, 03.12.2021.

Nicht nur die Corona-Pandemie und ihre Folgen machen Gesundheits- und Sozialpolitik zu zentralen Aufgaben der neuen Regierung. "Dabei müssen die Menschen im Mittelpunkt stehen. Das gelingt nur gemeinsam mit den ehrenamtlichen Versichertenvertretern in der Sozialversicherung", erklärt die TK-Gemeinschaft (TKG) anlässlich des Tags des Ehrenamts. Die TKG vertritt Versicherte im Verwaltungsrat der Techniker Krankenkasse und der Deutschen Rentenversicherung Bund und appelliert an die Politik, die Stimme der Versicherten in der 20. Legislaturperiode stärker einzubeziehen. Dazu gehört auch eine Trendwende im Verhältnis zwischen Politik und Selbstverwaltung.

"In Sachen Gesundheits- und Sozialpolitik steht die Politik vor vielen Aufgaben. Die gewählten, ehrenamtlichen Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter sind dabei eine wichtige Instanz, um praxisnahe Lösungen im Sinne der Betroffenen zu erreichen. Wir erwarten von der Politik eine konstruktive Zusammenarbeit. Weitere Einschränkungen der Handlungsspielräume der gewählten Vertreter der Versicherten wie in der Vergangenheit darf es nicht geben", erklärt Dieter F. Märtens, Vorsitzender der TKG zum Tag des Ehrenamts.

"Die Digitalisierung birgt viele Chancen, die Gesundheitsversorgung und die Pflege zu verbessern. Hier braucht es Entschlossenheit, diese im Sinne der Patientinnen und Patienten zu nutzen", erklärt Claudia Goymann, Mitglied der TK-Gemeinschaft.

"Die Krankenhauslandschaft braucht eine Reform, die auch die Lehren auch aus der Pandemie zieht, die Stärken aber auch viele strukturelle Schwächen aufgezeigt hat. Wir setzen uns für eine modernisierte Versorgung ein", erklärt Gerard Wolny, Mitglied der TK-Gemeinschaft.

"Pflegebedürftige müssen die passende Unterstützung erhalten, um so selbständig und selbstbestimmt wie möglich zu leben. Dafür setzen wir uns als Ehrenamtliche ein", sagt Katrin Schöb, Mitglied der TK-Gemeinschaft.

"Die Rahmenbedingungen in der Rente müssen stärker an den Bedürfnissen der Versicherten ausgerichtet werden. Dazu gehört, dass die Rente die tragende Säule der Sicherung von Einkommen im Alter bleiben muss und Berufsunfähigkeit besser gesetzlich abgesichert werden muss", sagt Dr. Günter Bouwer, Mitglied der TK-Gemeinschaft.

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